global society - improve the world
    
 
 

Die Welt verbessern?

Diese Webseiten sollen Hoffnung geben auf eine bessere, eine geeinte Welt, in der alle Völker und Kulturen friedlich zusammen leben, wie sie schon der Philosoph Immanuel Kant vor etwa 200 Jahren in Form eines globalen 'Völkerbunds' als einzig erstrebenswertes Ziel für die Entwicklung der Menschheit gesehen hat.

Derzeit sieht es zwar so aus, als würde die politische Entwicklung der Welt in die entgegengesetzte Richtung gehen, die US-Regierung unter Donald Trump zieht sich aus allen internationalen Verträgen zurück und will sich nur darauf konzentrieren, der stärkste Akteur im globalen Wettbewerb zu bleiben oder wieder zu werden. Auch in anderen Ländern gewinnen nationalistische und autokratische Parteien an Bedeutung.

Zumindest in Großbritannien, Polen und Brasilien wurden solche Parteien aber auch wieder abgewählt, bevor sie gleichberechtigte Wahlen abschaffen oder ausreichend manipulieren konnten.

Es handelt sich meiner Ansicht nach um eine Gegenbewegung zur relativ ungehemmten wirtschaftlichen Globalisierung der 1990er und 2000er-Jahre.

Weil die demokratischen Regierungen nicht Willens oder nicht in der Lage waren, die Auswirkungen der marktradikalen Globalisierung auf große Teile der Bevölkerungen abzumildern, haben diese bei Wahlen nach jedem populistischen Strohhalm gegriffen, der sich angeboten hat, und versprach, ihre Nation wieder großartig zu machen.

In Russland sind nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion alle marktradikalen Wirtschaftsberater in Goldgräberstimmung eingefallen, um ein Weltreich nach ihren Vorstellungen umzugestalten, was zur Entstehung einer Oligarchie geführt hat, die nur durch einen Gegenschlag der alten diktatorischen Kräfte aus dem KGB wieder eingehegt werden konnte.

Für die meisten Russen ist jetzt leider Demokratie gleichbedeutend mit Oligarchie und einer gnadenlosen Herrschaft der Märkte.

In China lief eine ähnliche Entwicklung weit weniger dramatisch ab. Nachdem die Staatspräsidenten von Deng Xiaoping bis Hu Jintao Marktöffnungen vorantrieben, dabei aber mit Sonderregelungen versuchten, die Unternehmen unter staatlicher Kontrolle zu halten, wurden Xi Jinping seit 2013 die bis dahin entstandenen erfolgreichen Wirtschaftsführer zu mächtig und er hat die absolutistischen Daumenschrauben wieder angezogen und versucht Wirtschaftsführer und Bevölkerung durch eine lückenlose Überwachung gefügig zu machen.

Aber sind nur diktatorische Regierungen in der Lage, kleine und große Finanzoligarchen in die Schranken zu weisen?

Für den Großteil der Bevölkerungen wäre weder eine politische Diktatur noch eine wirtschaftliche Oligarchie wünschenswert. Am schlimmsten wäre es, wenn sich beides verbindet.

Die demokratischen Regierungen müssen aber zeigen, dass sie in der Lage sind:

Den Märkten faire Grenzen zu setzen,
einen starken wirtschaftlichen Mittelstand zu schaffen oder zu erhalten,
auch international zusammen zu arbeiten, um globale Bedrohungen wie die Klimaerhitzung zu stoppen.

Als Gegenmaßnahme soll nicht nur eine abstrakte Vision aufgestellt, sondern auch ein Weg aufgezeigt werden, wie auf dieses Ziel hin gearbeitet werden kann. Die wirtschaftliche Entwicklung ist als eigene Seite abgetrennt, weil diese mit eine Ursache für viele der Hindernisse und Probleme darstellt, und zurzeit verstärkt in die falsche Richtung läuft. Letztendlich sollen sich aber auch möglichst viele Menschen durch diese Seiten dazu angeregt fühlen, einen eigenen Beitrag zur Weiterentwicklung zu leisten.

Natürlich habe ich mir diese ganzen Punkte nicht alleine ausgedacht, sondern sie entstammen den Ideen und Zielen verschiedenster Organisationen, die ich versucht habe zu einem Gesamtbild zu vereinen.

Eine wichtige Basis liefert die Erdcharta der Umweltorganisation der Vereinten Nationen, für die Experten aus der ganzen Welt Regeln für eine nachhaltige Entwicklung zusammengefasst haben, damit die Menschheit überhaupt eine Chance hat zukunftssicher zu überleben. Denn langfristig gesehen können die Menschen nur überleben, wenn sie nicht mehr Resourcen und Energie verbrauchen, als sie erzeugen oder sich regenerieren kann.

Der größte Teil der Anregungen stammt aber von verschiedenen gemeinnützigen Nicht-Regierungs-Organisationen (NROs oder englisch NGOs - Non-Governmental-Organizations), die auch unter dem Sammelbegriff Zivilgesellschaft zusammengefasst werden.

Diese Zivilgesellschaft, die aus Organisationen wie Amnesty International, Greenpeace oder Attac besteht, vereint Bürger die sich engagiert auf den unterschiedlichsten Gebieten für eine bessere Welt einsetzen. Besonders das International Forum on Globalization hat schon konkrete Richtlinien ausgearbeitet, die sich gut mit der Erdcharta verbinden ließen.

Teilweise widersprechen sich die Ziele dieser Gruppen zwar, aber ich hoffe ich habe ein Gesamtbild hinbekommen, mit dem die meisten Mitglieder der Zivilgesellschaft einverstanden sein können. Dabei habe ich mich auf diejenigen Aspekte konzentriert, die mir in der aktuellen Situation umsetzbar erscheinen, wenn auch in einigen Fällen sicher nicht kurzfristig.

Dass einige dieser Seiten ein Anpassungsdatum tragen, das nicht besonders aktuell wirkt, ist daher nur ein Zeichen dafür, dass keine inhaltliche Änderung in letzter Zeit notwendig war.

Aktuelle Artikel von mir finden sich auf NewropMag.



Letzte Anpassung: 2026-01-02